Kleister


Kleister
Kleis|ter ['klai̮stɐ], der; -s, -:
Klebstoff aus Stärke oder Mehl und Wasser:
Kleister anrühren.
Syn.: Leim.

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Kleis|ter 〈m. 3
1. Klebstoff aus Stärke od. Mehl u. Wasser (Mehl\Kleister)
2. 〈fig.〉 dicker, zäher, klebriger Brei
3. 〈fig.〉 wertloser Plunder
[<mdt., nddt. klister(e) „anhaftender Gegenstand, Pflanze mit Haftwurzeln, Klebstoff“; zu idg. glei- „kleben“; → kleben]

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Kleis|ter [mhd. klister = klebrige Masse]: ein Klebstoff in Form eines wässrigen, hochviskosen, nicht fadenziehenden Quellungsproduktes auf der Basis von Stärke oder Cellulose- u. Stärkeethern.

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Kleis|ter, der; -s, - [mhd. klīster, eigtl. = klebrige Masse, zu Klei]:
Klebstoff aus Stärke (od. Mehl) u. Wasser:
Ü diesen K. (ugs. abwertend; dicken, zähen Brei) esse ich nicht.

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Kleister
 
[mittelhochdeutsch klīster, eigentlich »klebrige Masse«], Bezeichnung für pastöse Papierklebstoffe, die durch Einwirkung von Basen auf Stärkesuspensionen (»alkalische Verkleisterung«) bei gleichzeitigem geringem oxidativem Abbau der Stärkemoleküle gewonnen werden. Sie enthalten meist zusätzlich Tenside und Konservierungsmittel.

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Kleis|ter, der; -s, (Arten:) - [mhd. klīster, eigtl. = klebrige Masse, zu ↑Klei]: 1. Klebstoff aus Stärke (od. Mehl) u. Wasser: K. anrühren; die Tapete mit K. bestreichen; Ü diesen K. (ugs. abwertend; dicken, zähen Brei) esse ich nicht; in dieser Ehe fehlt der K. (ugs.; etw. was die Ehepartner zusammenhält, die Bindung). 2. (ugs. abwertend) wertloses Zeug, Kram: stell mal den ganzen K. hierher.

Universal-Lexikon. 2012.

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